Japanische Riesenkrabben – Macrocheira kaempferi

Das Haus des Meeres ist um eine Attraktion reicher, seit Mitte September ist das neue “Tiefsee-Aquarium” zu bestaunen. Nicht zu übersehen sind darin die Japanischen Riesen-Seespinnen. Diese Krabben tragen ihren Namen nicht zu Unrecht, bei ausgestreckter Lage sollen sie bis zu 3,7 Meter erreichen. Ihr natürliches Habitat erstreckt sich ausschließlich im Pazifik um Japan, wo sie in Meerestiefen von 50 bis 300 Metern vorkommen.

Das Knurren der Zwergguramis – Trichopsis pumila

Auch mit ein paar Metern Abstand zum Aquarium sind die klickenden Laute der “Knurrenden Zwergguramis” deutlich hörbar. Erzeugt werden sie ausschließlich von den Männchen durch zu den Brustflossenmuskeln gehörende Sehnenpolster. Vor allem beim gegenseitigen Imponieren sowie während der Balz machen sie davon Gebrauch. Ein sehr guter Artikel zu den Tieren ist auf aquanet.de zu finden.

Music: Kevin MacLeod, Vocals: Trichopsis pumila ;-)

Der Schlund des Strudelwurmes

Auf der letzten Tümpeltour verirrte sich neben Wasserflöhen (Daphnia spec.) und ein paar Wasserasseln (Asellus aquaticus) vor allem eines in den Kescher: Planarien. Die Größe von gut zwei Zentimetern und die sehr dunkle Farbe ließ mich im ersten Moment an Egel denken. Doch die zumindest auf den zweiten Blick erkennbare dreieckige Kopfform und die typische Fortbewegung verriet die Tiere zweifelsfrei, vermutlich handelt es sich um Vertreter der Gattung “Dugesia” (Dugesia lugubris ?). Wie bei allen Strudelwürmern liegt auch bei dieser Art die Mundöffnung bauchseitig, der Schlund (Pharynx) kann heraus gestülpt werden und dient dem Einfangen und Fressen der Beute.

Kugelspringer

In einem meiner Aquarien hat es sich eine kleine Art der Kugelspringer, sie zählen zu den Springschwänzen (Collembola), zwischen Abdeckscheibe und Wasseroberfläche gemütlich gemacht. Zu finden sind sie sowohl direkt auf der Wasseroberfläche, aber auch auf Pflanzen und Algenbelägen. Die Tiere fallen nur auf, wenn sie bei Störungen ihren “gewaltigen” Sprung vollführen und sind sonst mit freiem Auge fast nicht aus zu machen. Je nachdem wie genau man es mit dem Putzen nimmt, schwankt auch die Populationsdichte.

Die Männchen sind deutlich kleiner als die Weibchen und versuchen bei der Paarung die Antennen der Weibchen zu ergreifen, was nicht immer auf entsprechende Gegenliebe stößt. Für Interessierte, der Abbildungsmaßstab beträgt durchgehend 5:1.

Haus der Natur – Salzburg

Das Haus der Natur, direkt an der Salzach gelegen, bietet auf 4 Stockwerken eine Vielzahl an Schauräumen zu den verschiedensten Themen. Eine Saurierhalle gehört genauso dazu wie Bereiche zu Insekten, dem Weltraum, der Eiszeit, Afrika, den Erdwissenschaften und vielem mehr. Doch hier soll es vor allem um einen kleinen Bereich gehen, der im Erdgeschoss zu finden ist, dem Aquarium. Die komplette Anlage umfasst 150.000 Liter, wovon allein 60.000 Liter auf das große Haibecken und 30.000 Liter auf Süßwasseraquarien entfallen. Die Bandbreite an zu beobachtenden Fischen und Wirbellosen ist vielfältig. Continue Reading →

Daphnien in Bewegung

Wasserflöhe, zur Abwechslung nicht im “Standbild”.

Geburt der Zyklopen

Die nur wenige Minuten jungen Nauplien sind mit freiem Auge so gut wie nicht zu erkennen:

Anentome Helena und Red Fire auf Eiersuche

Die schneckenfressende Schnecke Anentome Helena verschmäht auch frische Panzerwelseier nicht. Für Zuchtbecken ist diese Schnecke damit wohl weniger geeignet. Auch Garnelen gehen nicht unbedingt zimperlich mit den Eiern um:

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Eintagsfliegen und ihre Larven (Ephemeroptera)

Eintagsfliegenlarven sind beim Tümpeln ein sehr häufiger “Beifang”, bei den ca. 80 Arten, die in Mitteleuropa die verschiedensten Gewässer bevölkern, ist das auch nicht weiter verwunderlich. Im Unterschied zu Libellenlarven, welche Aquarienbewohnern durchaus gefährlich werden können, ernähren sich die meisten Arten wahrscheinlich von Algenbelägen und kleinsten organischen Schlammteilchen, sodass von ihnen im Normalfall keine Gefahr ausgeht.

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