Corydoras Larve kurz vor dem Schlupf

Ein Nachzügler aus dieser Serie. Corydoras (Panzerwels) Larve kurz vor dem Schlupf, die Anlage des Auges ist deutlich zu erkennen. Der Nachbar ist schon ausgezogen.

chironomidaechironomidae

Laich einer Zuckmücke?

Diese von einer Gallerthülle umgebenen Eipakete verirrten sich heute beim Tümpeln in einer Regentonne ins Netz. Wahrscheinlich handelt es sich um Laich von Zuckmücken (Chironomidae), zu denen auch die bekannten “Roten Mückenlarven” zählen. Insgesamt waren die einzelnen Laichballen gut 15mm lang.

Eier von Anentome helena

Fast unverwechselbar im Aquarium sind die Eier der schneckenfressenden Schnecke Anentome helena. Einzeln an Silikonnähten, Steinen, Wurzeln oder Filterschwämmen abgelegt, stechen sie trotz ihrer Größe von nur circa zwei mal zwei Millimeter ins Auge.

In seiner eckigen Form erinnert der Laich sogar ein wenig an Haifischeier, das muss an den ähnlich räuberischen Fressgewohnheiten der adulten Tiere liegen. ;-)

Ei- und Larvenentwicklung bei Corydoras aeneus

Eier und Larven von Corydoras aeneus (Metallpanzerwels), diesmal wurde der Nachwuchs nicht den Räubern im Becken überlassen, was eine kleine Dokumentation der Entwicklung zuließ. Corydoras aeneus zählt zu den am einfachsten zu vermehrenden Panzerwelsen überhaupt. Bei guter Fütterung reicht ein aufziehendes Tiefdruckgebiet oder ein kühler Wasserwechsel aus, um die Tiere in Balzstimmung zu versetzen. Ins Auge fallen vor allem die Zeichnung und Pigmentierung der Larven, aber auch die verhältnismäßig langen Barteln, die die Tiere schon direkt nach dem Schlupf aus der Eihülle besitzen.

Culex Ahoi! – Mückenschiffchen

Stechmücken-Weibchen der Gattung “Culex” setzen sich zur Eiablage auf die Wasseroberfläche. Sie vereinigen ihre 200 bis 300 länglichen, einseitig zugespitzten Eier zu floßartigen Gebilden, den Mückenschiffchen. Bis zum Schlupf der Larven schwimmen diese auf der Wasseroberfläche.

(Vgl. Engelhardt, Wolfgang: Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher? Pflanzen und Tiere unserer Gewässer. 14. Auflage. Stuttgart: Franckh-Kosmos, 1996. S.212f.)