Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert, die heilige Dreifaltigkeit der Fotografie. Neben der Lichtquelle regeln diese Werte die Belichtung eines Fotos und beeinflussen das spätere Bildergebnis aus rein physikalischen Gründen unterschiedlich. “Sport”, “Landschaft”, “Portrait”, “Nachtportrait”, “Baby1″, “Baby2″, “Kerzenlicht”, “Feuerwerk” oder jede andere Belichtungsautomatik in modernen Kameras macht im Wesentlichen nichts anderes, als diese drei Werte jeweils unterschiedlich zu gewichten, um bei einer vorgegebenen Lichtmenge auf ein “richtig” belichtetes Bild zu kommen. Versteht und beherrscht man alle drei, kann man fotografieren, um es überspitzt auszudrücken. Verstehen und beherrschen liest sich dabei recht hochtrabend, dabei ist nicht wirklich viel dabei. Mir ist bewusst dass das Thema mindestens 150 Jahre alt ist, also nicht mehr ganz taufrisch und an den verschiedensten Plätzen wohl wesentlich besser als hier aufbereitet und behandelt wurde. Trotzdem kann es in der Auseinandersetzung mit Aquarienfotografie nicht schaden, auch einen Blick auf die Grundsteine zu werfen. Um nicht zu weit ausschweifen zu müssen, versuche ich bei technischen Details soweit es geht auf die durchwegs empfehlenswerten Wikipedia-Artikel zu verweisen.
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