“Stadtfauna”: Wasserassel

Dieses Bild einer Wasserassel (Asellus aquaticus) wurde im Werk “Stadtfauna”, erschienen im April 2012, veröffentlicht. Auf 434 Seiten beschreiben die Autoren in Form kurzer Artporträts die Lebensweise und Verbreitung von Tieren, die städtische Gärten und Gebäude, Wiesen, Gewässer und Stadtwälder besiedeln:

Ineichen, Stefan / Klausnitzer, Bernhard / Ruckstuhl, Max (Hrsg.): Stadtfauna. 600 Tierarten unserer Städte. Bern, Stuttgart, Wien: Haupt Verlag 2012.

Weitere Aufnahmen von diesem Motiv sind im Bildarchiv zu finden: Asellus aquaticus – Wasserasseln

garnelaxia.at

Zur Abwechslung ein wenig Werbung. ;-) Ein kleiner aber feiner Webshop mit Sitz und Abholmöglichkeit im 5. Wiener Gemeindebezirk, der einiges rund um Wirbellose bietet. Wenn man eine Vorliebe für die kleinen asiatischen Krabbler hat, wird man sicher fündig. Empfehlenswert.

www.garnelaxia.at

Junges Beulenkrokodil – Crocodylus moreletii

Das Aquarienhaus des Tiergartens Schönbrunn beherbergt im Moment junge Beulenkrokodile aus eigener Nachzucht. Hier zu sehen ist eines der Jungtiere auf Tauchstation.

www.zoovienna.at/news/sensation-bei-den-krokodilen/

Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert in der Aquarienfotografie

Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert, die heilige Dreifaltigkeit der Fotografie. Neben der Lichtquelle regeln diese Werte die Belichtung eines Fotos und beeinflussen das spätere Bildergebnis aus rein physikalischen Gründen unterschiedlich. “Sport”, “Landschaft”, “Portrait”, “Nachtportrait”, “Baby1″, “Baby2″, “Kerzenlicht”, “Feuerwerk” oder jede andere Belichtungsautomatik in modernen Kameras macht im Wesentlichen nichts anderes, als diese drei Werte jeweils unterschiedlich zu gewichten, um bei einer vorgegebenen Lichtmenge auf ein “richtig” belichtetes Bild zu kommen. Versteht und beherrscht man alle drei, kann man fotografieren, um es überspitzt auszudrücken. Verstehen und beherrschen liest sich dabei recht hochtrabend, dabei ist nicht wirklich viel dabei. Mir ist bewusst dass das Thema mindestens 150 Jahre alt ist, also nicht mehr ganz taufrisch und an den verschiedensten Plätzen wohl wesentlich besser als hier aufbereitet und behandelt wurde. Trotzdem kann es in der Auseinandersetzung mit Aquarienfotografie nicht schaden, auch einen Blick auf die Grundsteine zu werfen. Um nicht zu weit ausschweifen zu müssen, versuche ich bei technischen Details soweit es geht auf die durchwegs empfehlenswerten Wikipedia-Artikel zu verweisen.
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Garnelentag 2012

Auch 2012 veranstaltet der Vivarienverein AUSTRIAN AQUANET zum inzwischen vierten Mal den Garnelentag in Linz. Die Adresse ist dieselbe wie beim letzten Mal, der Tag nicht ganz:

Samstag, 6. Oktober 2012

Neues Rathaus Linz
Hauptstraße 1-5
4040 Linz

Website mit weiteren Infos: garnelentag.at

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Blinder Höhlensalmler – Astyanax fasciatus mexicanus

Unverhofft kamen mir im Wüstenhaus Schönbrunn Höhlensalmler unter. Nachdem das Vivarium im Naturhistorischen Museum einer Garderobe weichen musste, ist das meinem Wissen nach das einzige öffentlich zugängliche Aquarium in Wien, das diese interessanten Tiere zeigt. Wie auf der Gesamtaufnahme zu sehen, ist das Becken nicht unbedingt fotofreundlich beleuchtet, doch die Stimmung passt sehr gut zu den Tieren. Der hier angegebene Artname ist jener auf der Schautafel, am letzten Stand ist er anscheinend nicht.

Corydoras Larve kurz vor dem Schlupf

Ein Nachzügler aus dieser Serie. Corydoras (Panzerwels) Larve kurz vor dem Schlupf, die Anlage des Auges ist deutlich zu erkennen. Der Nachbar ist schon ausgezogen.

Der Edle unter den Krebsen – Astacus astacus

“Heimische Krebsart, die ursprünglich in großer Dichte in allen entsprechenden Lebensräumen vorkam und daher stark genutzt und europaweit gehandelt wurde. Durch Krebspest, Gewässerverschmutzung und -verbauung sind die Bestände jedoch drastisch zurückgegangen und meist auf isolierte, kleinräumige Vorkommen beschränkt.”

(Hauer, Wolfgang: Fische Krebse Muscheln in heimischen Seen und Flüssen. Leopold Stocker Verlag: 2007. S.169)

Die Fotoküvette für Kleinstlebewesen

Aquarienfotografie im Haltungs- und Zuchtbecken ist zugleich der Regel- als auch der Idealfall, bei üblichen Aquarienbewohnern wie Fischen und Garnelen gibt es nur selten einen Grund davon abzuweichen. Anders sieht die Sache bei Fischlaich und -larven, aquatilen Insektenlarven und anderen sehr kleinen Motiven aus. Selbst in handelsüblichen Nanoaquarien sind Motive dieser Größe nur äußerst schwer zu fotografieren, Küvetten sind hier wesentlich besser geeignet. Was man unter einer Küvette versteht, weiß Wikipedia:

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Japanische Riesenkrabben – Macrocheira kaempferi

Das Haus des Meeres ist um eine Attraktion reicher, seit Mitte September ist das neue “Tiefsee-Aquarium” zu bestaunen. Nicht zu übersehen sind darin die Japanischen Riesen-Seespinnen. Diese Krabben tragen ihren Namen nicht zu Unrecht, bei ausgestreckter Lage sollen sie bis zu 3,7 Meter erreichen. Ihr natürliches Habitat erstreckt sich ausschließlich im Pazifik um Japan, wo sie in Meerestiefen von 50 bis 300 Metern vorkommen.

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Der Streber – Zingel streber

Noch etwas Einheimisches: Der Streber – Zingel streber (Siebold, 1863) – ist ein bodenorientiert lebender Fließgewässerbewohner mit spindelförmigem, schlanken Körperbau. Die Schwimmblase ist zurückgebildet, die Fortbewegung erfolgt hauptsächlich mit Hilfe der großen Brust- und Bauchflossen. Sowohl auf der Roten Liste Österreich (Wolfram & Mikschi 2007) als auch auf der Roten Liste Deutschland (Freyhof 2009) wird der Streber als stark gefährdet eingestuft.

(vgl. Hauer, Wolfgang: Fische Krebse Muscheln in heimischen Seen und Flüssen. Leopold Stocker Verlag: 2007. S.169f.)

Artikel zur Art auf fischartenatlas.de:
Die Eier heimischer Fische, 9. Streber Zingel streber Siebold, 1863 (Percidae) (.pdf)

Abgetaucht! Die geheimnisvolle Unterwasserwelt des Nationalparks

Ab dem 17. Juni 2011 ist die Ausstellung “Abgetaucht!” im Informationszentrum des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel zugänglich, zu der ich ein paar Bilder beisteuern durfte. Unter anderem auch die auf dem Ankünder zu sehenden Molchlarven.

Eine kleine Einführung in die digitale Aquarienfotografie

In der Juniausgabe der ata erschien eine kurze Einführung in die Aquarienfotografie. Der vollständige Artikel ist hier als .pdf verfügbar.