Eine kleine Einführung in die digitale Aquarienfotografie
In der Juniausgabe der ata erschien eine kurze Einführung in die Aquarienfotografie. Der vollständige Artikel ist hier als .pdf verfügbar.
In der Juniausgabe der ata erschien eine kurze Einführung in die Aquarienfotografie. Der vollständige Artikel ist hier als .pdf verfügbar.
Zwei Aufnahmen von C. babaulti. Ich bin immer wieder überrascht von der Farbvariabilität meines Stammes. Vom typischen Grün über verschiedene Gelb- bis hin zu Braunrottönen ist alles dabei.
Ab sofort gibt es auf spec.at die Kategorie Publikationen. Nicht ganz uneigennützig hoffe ich, sie auch gelegentlich befüllen zu können. Zum Anfang der Hinweis auf zwei Artikel zur Raubschnecke Anentome helena von Alexandra Behrendt in der aquaristik 2/2011 und der caridina 2/2011. Bildmaterial durfte jeweils ich beisteuern, unter anderem auch das Coverfoto der aktuellen Caridina.

caridina 2/2011
Einige Köcherfliegen wie Limnephilus flavicornis fertigen als Larve ihre Köcher bevorzugt aus leeren Schneckenschalen. Diese Aufnahmen zeigen, dass es einzelne Tiere dabei nicht immer so genau nehmen und bei Gelegenheit auch lebende Schnecken “verbauen”.
Diese von einer Gallerthülle umgebenen Eipakete verirrten sich heute beim Tümpeln in einer Regentonne ins Netz. Wahrscheinlich handelt es sich um Laich von Zuckmücken (Chironomidae), zu denen auch die bekannten “Roten Mückenlarven” zählen. Insgesamt waren die einzelnen Laichballen gut 15mm lang.
Aus der Kategorie: “Für den kleinen Hunger zwischendurch”, der europäische Hummer (Homarus gammarus), aufgenommen im Haus des Meeres.
Wer beobachtet hier eigentlich wen? In fischlosen Gewässern stehen ausgewachsene Großlibellenlarven weit oben in der Nahrungskette und manchmal hat man das Gefühl, dass ihnen das auch durchaus bewusst ist.
Dieses Tier tauchte heute in meinem seit einigen Jahren stabil laufenden White Pearl – Stamm (Neocaridina cf. zhangjiajiensis var. white) auf.
“Bei der “White Pearl” -Garnele handelt es sich um die weiße Zuchtform einer Neocaridina-Art, die [...] aus einer Population von Tieren mit graublauer Körperfarbe herausgezüchtet wurde.”
(Karge / Klotz: Süßwassergarnelen aus aller Welt. Ettlingen 2007. S.102)
Damit könnte es sich rein nach der Färbung also um einen “Rückfall” in die ursprüngliche Form handeln, wie man es gelegentlich auch in einschlägigen Foren liest. Da das aber alles andere als mein Revier ist, würde ich mich über Anmerkungen zum Thema per Kommentar oder Mail freuen.
In nur wenigen Wochen wurden aus den Nauplien geschlechtsreife Alttiere. Männchen zeichnen sich durch ihr großes zangenförmiges Greiforgan aus, während Weibchen an Eiern und Brutbeutel erkannt werden können. Zur Paarung hakt sich das Männchen mit Hilfe des Greiforgans am Hinterleib des Weibchens ein und schwimmt über einen längeren Zeitraum, meist mehrere Tage, mit diesem vereint durch das Wasser. Bei einigen Arten kann die Fortpflanzung auch durch Jungfernzeugung erfolgen.
Auch bekannt als Flussmützenschnecke, die einzige Art der Gattung “Ancylus” in Mitteleuropa, durch ihre mützenförmige Schale ist sie ausgezeichnet an das Leben in schnellströmenden Gewässern angepasst. Die adulten Tiere werden ca. 7mm lang, von der Teichnapfschnecke (Acroloxus lacustris) lässt sie sich durch das Gehäuse unterscheiden. Während es bei Acroloxus lacustris flach (H. ca. 2mm) mit einer scharfen Spitze ausfällt, ist das Gehäuse von Ancylus fluviatilis haubenförmiger (H. ca. 3,5mm) mit stumpfer Spitze.