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Blinder Höhlensalmler – Astyanax fasciatus mexicanus

Unverhofft kamen mir im Wüstenhaus Schönbrunn Höhlensalmler unter. Nachdem das Vivarium im Naturhistorischen Museum einer Garderobe weichen musste, ist das meinem Wissen nach das einzige öffentlich zugängliche Aquarium in Wien, das diese interessanten Tiere zeigt. Wie auf der Gesamtaufnahme zu sehen, ist das Becken nicht unbedingt fotofreundlich beleuchtet, doch die Stimmung passt sehr gut zu den Tieren. Der hier angegebene Artname ist jener auf der Schautafel, am letzten Stand ist er anscheinend nicht.

Japanische Riesenkrabben – Macrocheira kaempferi

Das Haus des Meeres ist um eine Attraktion reicher, seit Mitte September ist das neue “Tiefsee-Aquarium” zu bestaunen. Nicht zu übersehen sind darin die Japanischen Riesen-Seespinnen. Diese Krabben tragen ihren Namen nicht zu Unrecht, bei ausgestreckter Lage sollen sie bis zu 3,7 Meter erreichen. Ihr natürliches Habitat erstreckt sich ausschließlich im Pazifik um Japan, wo sie in Meerestiefen von 50 bis 300 Metern vorkommen.

Europäischer Hummer – Homarus gammarus

Aus der Kategorie: “Für den kleinen Hunger zwischendurch”, der europäische Hummer (Homarus gammarus), aufgenommen im Haus des Meeres.

Batagur Flussschildkröte – Batagur baska

“Die Nördliche Batagur Flussschildkröte (Batagur baska) ist die seltenste und gefährdetste Tierart, die in einem europäischen Zoo gepflegt wird. Nur 20 Individuen sind der Wissenschaft bekannt, sechs davon leben im Tiergarten Schönbrunn. Im vorigen Jahrhundert war die Nördliche Batagur Flussschildkröte noch in den Flüssen Südostindiens, Bangladeschs und Myanmars verbreitet. Da ihr Fleisch und ihre Eier seit jeher als besondere Delikatesse gelten, ist sie heute beinahe ausgerottet und gilt nach der Jangtse-Riesenweichschildkröte als die seltenste Schildkrötenart der Welt. [...] Im Mai 2010 gelang die Sensation: Zwei Jungtiere schlüpften. Die weltweit erste Nachzucht in menschlicher Obhut war gelungen.”

(zoovienna.at/tiere/reptilien/batagur-schildkroete/)

Fluoreszierende Korallen

Und noch einmal Haus des Meeres. Im 3. oberen Stockwerk ist seit Herbst 2010 ein kleines Becken mit “glühenden Korallen” zu sehen, die spezielle Beckenbeleuchtung unterstützt den Eindruck.

“…die leuchtenden Farben der Tiere beruhen auf dem physikalisch-chemischen Phänomen der Fluoreszenz: Pigmente im Körpergewebe absorbieren das kurzwellige, energiereiche UV-Licht und geben es fast zeitgleich wieder ab – allerdings mit einer deutlich höheren, im sichtbaren Teil des Spektrums liegenden Wellenlänge.”

(spiegel.de: Rätselhaftes Leuchten am Riff)

Limulus polyphemusLimulus polyphemusLimulus polyphemus

Pfeilschwanzkrebs Limulus polyphemus

Zu finden sind diese urzeitlichen Tiere im Golf von Mexiko, entlang der Atlantikküste Nordamerikas und auch im Haus des Meeres in Wien. Anders als es ihr deutscher und englischer Name (Atlantic horseshoe crab) vermuten lässt, zählen Pfeilschwanzkrebse zu den Kieferklauenträgern und sind damit näher mit Spinnen und Skorpionen verwandt als mit den höheren Krebsen.

Das kapitale Lächeln – Silurus glanis

Einer der beeindruckendsten einheimischen Fische, jedem bekannt und doch bekommt man ihn in seinem Medium ohne Tauchschein nur selten zu Gesicht, geschweige denn vor die Kamera. Selbst wenn er in entsprechenden Schauaquarienanlagen gepflegt wird, ist seine lichtscheue und nachtaktive Lebensweise wenig “besucherfreundlich”. Zum Glück wusste das hier gezeigte kapitale Tier, aufgenommen in der Teichanlage des Tiergartens Schönbrunn, nichts von seiner Lebensphilosophie und zeigte sich sehr aktiv in gutem Licht an der Scheibe.

Haus der Natur – Salzburg

Das Haus der Natur, direkt an der Salzach gelegen, bietet auf 4 Stockwerken eine Vielzahl an Schauräumen zu den verschiedensten Themen. Eine Saurierhalle gehört genauso dazu wie Bereiche zu Insekten, dem Weltraum, der Eiszeit, Afrika, den Erdwissenschaften und vielem mehr. Doch hier soll es vor allem um einen kleinen Bereich gehen, der im Erdgeschoss zu finden ist, dem Aquarium. Die komplette Anlage umfasst 150.000 Liter, wovon allein 60.000 Liter auf das große Haibecken und 30.000 Liter auf Süßwasseraquarien entfallen. Die Bandbreite an zu beobachtenden Fischen und Wirbellosen ist vielfältig. Continue Reading →

Haus des Meeres – Aqua Terra Zoo

Das Haus des Meeres in Wien beherbergt nach eigenen Angaben auf über 3.500 Quadratmeter mehr als 10.000 Tiere. Untergebracht ist es im ehemaligen Flakturm Esterhazypark, unweit der Mariahilfer Straße. Der Bau kann seine Geschichte nicht verleugnen, eine bessere Nachnutzung eines solchen Kriegsreliktes ist für einen Aquarianer aber kaum vorstellbar. 6 der 11 oberen Stockwerke, Ausbaupläne sind immer wieder Thema, werden für die Schauaquarienanlagen genutzt. Zusätzlich dient ein Glasanbau, der fast eine komplette Seite des Turms in Beschlag nimmt, als “Tropenhaus”. Das gezeigte Spektrum an Fischen und Wirbellosen aber auch an Reptilien ist vielfältig. Von tropischen Seewasserbewohnern über einer Mittelmeer-Abteilung bis hin zu tropischen und heimischen Süßwasserfischen ist alles dabei.
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