Barbatula barbatulaBarbatula barbatulaBarbatula barbatula

Die Bachschmerle – Barbatula barbatula

Der vorläufige Abschluss der kleinen Kaltwasserserie: Die Bachschmerle – Barbatula barbatula (Linnaeus, 1758) – ist langgestreckt und schlank, ihr an der Oberseite abgeflachter Kopf läuft relativ spitz zu. Die Färbung ist variabel, Rücken und Seiten sind unregelmäßig marmoriert. Typischer Lebensraum sind mittelstark strömende Bäche mit Kies- und Sandgrund. Die Nahrung besteht aus kleinen Benthosorganismen, im Aquarium sind sie was das Futter betrifft nicht wählerisch (vgl. Wetzel, 2003 (.pdf) auf akfs-online.de). In der warmen Jahreszeit kommt die Bachschmerle im Gewässer verteilt vor. Erst im Herbst versammeln sich die Fische zu großen Gruppen, um an tieferen Stellen in sogenannten “Winterlagern” zu überwintern.

(vgl. Hauer, Wolfgang: Fische Krebse Muscheln in heimischen Seen und Flüssen. Leopold Stocker Verlag: 2007. S.144f.)

Zingel streberZingel streberZingel streberZingel streberZingel streberZingel streber

Der Streber – Zingel streber

Noch etwas Einheimisches: Der Streber – Zingel streber (Siebold, 1863) – ist ein bodenorientiert lebender Fließgewässerbewohner mit spindelförmigem, schlanken Körperbau. Die Schwimmblase ist zurückgebildet, die Fortbewegung erfolgt hauptsächlich mit Hilfe der großen Brust- und Bauchflossen. Sowohl auf der Roten Liste Österreich (Wolfram & Mikschi 2007) als auch auf der Roten Liste Deutschland (Freyhof 2009) wird der Streber als stark gefährdet eingestuft.

(vgl. Hauer, Wolfgang: Fische Krebse Muscheln in heimischen Seen und Flüssen. Leopold Stocker Verlag: 2007. S.169f.)

Artikel zur Art auf fischartenatlas.de:
Die Eier heimischer Fische, 9. Streber Zingel streber Siebold, 1863 (Percidae) (.pdf)

Alburnoides bipunctatusAlburnoides bipunctatusAlburnoides bipunctatus

Der Schneider – Alburnoides bipunctatus

Diesmal ein paar Bilder aus der kalten Ecke: Der Schneider – Alburnoides bipunctatus (Bloch, 1782) – ist ein recht lebhafter Kleinfisch. 8 bis 10cm beträgt seine Durchschnittsgröße, die Maximalgröße liegt bei ca. 15cm. Der Fließgewässerbewohner lebt in kleinen Schwärmen. In Mitteleuropa ist er weit verbreitet, aber nicht unbedingt häufig. Aufgrund seiner Seltenheit steht der Schneider z.B. in Deutschland auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten (Freyhof 2009). Gefährdet ist die Art vor allem durch das Fehlen naturbelassener Fließgewässerabschnitte und durch Gewässerverschmutzung. Das auffälligste Bestimmungsmerkmal ist die dunkel eingesäumte Seitenlinie, die eine Kurve zur Bauchkante beschreibt.

(vgl. Hauer, Wolfgang: Fische Krebse Muscheln in heimischen Seen und Flüssen. Leopold Stocker Verlag: 2007. S.100f.)