Auch mit ein paar Metern Abstand zum Aquarium sind die klickenden Laute der “Knurrenden Zwergguramis” deutlich hörbar. Erzeugt werden sie ausschließlich von den Männchen durch zu den Brustflossenmuskeln gehörende Sehnenpolster. Vor allem beim gegenseitigen Imponieren sowie während der Balz machen sie davon Gebrauch. Ein sehr guter Artikel zu den Tieren ist auf aquanet.de zu finden.
Music: Kevin MacLeod, Vocals: Trichopsis pumila
Und noch einmal Haus des Meeres. Im 3. oberen Stockwerk ist seit Herbst 2010 ein kleines Becken mit “glühenden Korallen” zu sehen, die spezielle Beckenbeleuchtung unterstützt den Eindruck.
“…die leuchtenden Farben der Tiere beruhen auf dem physikalisch-chemischen Phänomen der Fluoreszenz: Pigmente im Körpergewebe absorbieren das kurzwellige, energiereiche UV-Licht und geben es fast zeitgleich wieder ab – allerdings mit einer deutlich höheren, im sichtbaren Teil des Spektrums liegenden Wellenlänge.”
Zu finden sind diese urzeitlichen Tiere im Golf von Mexiko, entlang der Atlantikküste Nordamerikas und auch im Haus des Meeres in Wien. Anders als es ihr deutscher und englischer Name (Atlantic horseshoe crab) vermuten lässt, zählen Pfeilschwanzkrebse zu den Kieferklauenträgern und sind damit näher mit Spinnen und Skorpionen verwandt als mit den höheren Krebsen.
Der Start ins neue Jahr mit der letzten Bildserie aus dem alten. Wasser, Salz und ein paar Zysten, mehr braucht es für das große Gewusel nicht.