Nach dem ersten Teil befasst sich dieser Artikel mit der Aquarienfotografie im wörtlichen Sinn. Das Ablichten des gesamten Beckens, gelegentlich auch in der Raumsituation, ging lange Zeit in der “Fischfotografie” beinahe unter. Marcuse und Marcuse widmeten der Thematik aber ein paar Seiten und Bilder, sie schreiben dazu unter anderem:
“Die Kamera wird auf ein Stativ gesetzt. Bildausschnitt und Schärfe werden festgelegt. Im Raum sollte jetzt nur noch die Beckenbeleuchtung eingeschaltet sein. Mit dem eingebauten Belichtungsmesser oder mit einem Handbelichtungsmesser werden Belichtungszeit und Blende ermittelt und dann eingestellt. Da wir fast immer auf längere Belichtungszeiten kommen, sollte man Filter und Durchlüfter im Aquarium abschalten, da sonst Bewegungsunschärfen durch herumwirbelnde Luftblasen auftreten. Soll nur das Aquarium fotografiert werden, können wir mit den Aufnahmen nun beginnen.”
(Marcuse, 1983: Aquarienfotografie. Essen. S.35)
Diese Empfehlungen kann man heute unverändert übernehmen. Das Vorbeugen von Reflexionen durch das Abdunkeln des Raumes und die Verwendung eines Stativs aufgrund der meist langen Verschlusszeiten sind noch immer die wichtigsten Punkte, wenn sie sich auch nicht in jeder Situation umsetzen lassen. Continue Reading →