Chaoborus spec.Chaoborus spec.Chaoborus spec.

Weiß auf Schwarz

Büschelmückenlarven (Chaoborus spec.), in der Aquaristik bekannt als Weiße Mückenlarven, halten sich meist regungslos parallel unter der Wasseroberfläche auf. Möglich ist das durch die beiden hydrostatischen Organe (Tracheenblasen) im rückwärtigen Teil des Hinterleibes sowie hinter dem Kopf. Sie sind gasgefüllt, oval geformt und können den Larvenkörper in beliebiger Wassertiefe in Schwebe halten. Die Antennen sind zu Greiforganen zum Beutefang umgebildet, kleinsten Wasserlebewesen bilden die Nahrungsgrundlage. Das Büschel am Hinterleibsende dient vermutlich als Ruder. Im Unterschied zur Puppe fehlen der Larve besondere Atemöffnungen, der Sauerstoffaustausch findet über die gesamte Körperoberfläche statt.

(Vgl. Thompson, Gerald u.a. [Aus d. Engl. übers. u. bearb. von Bruno P. Kremer]: Der Teich. Stuttgart: Franckh-Kosmos, 1986. S.186)

Spitzschlammschnecken-Nachwuchs

Der Laich von Spitzschlammschnecken besteht aus bandförmigen Gallertkapseln, deren Oberseite leicht gewölbt ist. Die flache Unterseite wird an Wasserpflanzen, Steinen und ähnlichem angeklebt, wenn die Schnecken in Aquarien gehalten werden, sind die Pakete z.B. auch an den Scheiben zu finden. Die von Schleim umhüllten Eier sind an der Innenwand der mehrschichtigen Kapseln an Fäden aufgehängt, aus ihnen schlüpfen direkt die fertig ausgebildeten kleinen Schnecken.

(Vgl. Engelhardt, Wolfgang: Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher? Pflanzen und Tiere unserer Gewässer. 14. Auflage. Stuttgart: Franckh-Kosmos, 1996. S.256)

Hier zu sehen der kurz vor dem Schlupf stehende Nachwuchs von Lymnaea stagnalis.