Flohkrebse (Amphipoda)

“Die Heimat der Flohkrebse ist das Meer, das sie mit zahlreichen Arten in allen Zonen und Tiefen bewohnen. Die wichtigste Familie unserer Binnengewässer ist die der Gammariden mit zahlreichen Gattungen. [...] Beim Schwimmen wird der Hinterleib abwechselnd nach vorn gegen die Bauchseite eingeschlagen und mit großer Kraft wieder gestreckt. Oft sieht man die Tiere in Seitenlage auf dem Boden rutschen, wobei die Brustbeine den Körper ziehen und schieben, während ihn der sich krümmende Hinterleib nach vorne stemmt. Die Hauptnahrung bilden lebende und verwesende Pflanzen, Detritus und Aas.”

(Engelhardt, Wolfgang: Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher? Pflanzen und Tiere unserer Gewässer. 14. Auflage. Stuttgart: Franckh-Kosmos, 1996. S.132f.)

In der Aquaristik ist neben den einheimischen Arten vor allem der mexikanische Flohkrebs (Hyalella azteca) als Lebendfutter bekannt.

Springschwänze (Collembola)

“Diese nur wenige Millimeter großen Tiere gehören zu den Ur-Insekten (“Apterygota”). [...] Die Besonderheit der Springschwänze ist ihre Sprunggabel. Es handelt sich um ein verwachsenes Beinpaar des Hinterleibes, das in Ruhestellung nach vorne unter den Leib geschlagen wird. Wenn ein Tier seine Sprunggabel mit einem kräftigen Schlag nach hinten schnellen lässt, wird es in weitem Bogen wegkatapultiert.”

(Engelhardt, Wolfgang: Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher? Pflanzen und Tiere unserer Gewässer. 14. Auflage. Stuttgart: Franckh-Kosmos, 1996. S.147f.)

Springschwänze sind ein häufiger Gast in Aquarien und fallen als kleine Punkte auf, die auf der Wasseroberfläche, meist zwischen Schwimmpflanzen, herum springen. Die größten der hier gezeigten Tiere messen knapp einen Millimeter.