“Philosophische, lyrische manchmal sogar obskure Kommentare über die Entstehung und die Bedeutung von Fotografien hören und lesen wir ständig – meist von Menschen, die mit Fotografie rein gar nichts zu tun haben.”
(Freeman, 2007: 6)
Nach der “quick and dirty” – Einführung in drei klassische Gestaltungsregeln im 1. Teil behandelt Teil 2 eine einfach messbare Eigenschaft von Bildern, das Bildformat.
Grundlagen zum Format
Das Bildformat bezeichnet die Abmessungen des Bildes. Da das Foto sowohl auf Platten, Film als auch auf digitalen Sensoren rechteckig festgehalten wird, besteht ein direkter Zusammenhang zu einem bestimmten Seitenverhältnis. Vor dem Aufkommen der digitalen Fotografie wiesen die allermeisten Fotografien das klassische 3:2 Kleinbildformat auf. Die Größe von 36x24mm und damit das Format entstand mehr oder weniger durch einen historischen Zufall, es gibt keine ästhetische Gesichtspunkte die dieses Seitenverhältnis gerechtfertigt hätten. Continue Reading →